Gewerkschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine Gewerkschaft ist eine [[Verein|Vereinigung]], die sich für Arbeitnehmer einsetzt, also [[Mensch|Menschen]], die in einem [[Unternehmen]] angestellt sind. Gewerkschaften setzten sich zum Beispiel dafür ein, dass Arbeitnehmer fair bezahlt werden oder dass sie nicht zu lange arbeiten müssen. Die Mitglieder einer Gewerkschaft nennt man Gewerkschafter.


Die Idee der Gewerkschaft entstand im 19. [[Jahrhundert]]. Damals wurden [[Arbeit|Arbeiter]] in [[Fabrik|Fabriken]] oft sehr schlecht bezahlt und musste lange und hart arbeiten. Die Gewerkschafter setzten sich für diese Menschen ein. Sie organisierten zum Beispiel Streiks, bei denen eine bessere Bezahlung gefordert wurde.
Eine Gewerkschaft ist eine [[Organisation]], die sich für Arbeitnehmer einsetzt. Arbeitnehmer sind Menschen, die für eine [[Unternehmen|Firma]] arbeiten oder auch für einen [[Verein]], eine [[Stadt]] oder eine [[Kirche]]. Für diese Arbeit bekommen sie [[Geld]], den Lohn. Die Firma oder Organisation, die den Lohn bezahlt, nennt man Arbeitgeber.
 
In einer Gewerkschaft schließen sich viele Arbeitnehmer zusammen. Gemeinsam können sie besser dafür sorgen, dass sie fair bezahlt werden oder dass sie nicht zu lange [[Arbeit|arbeiten]] müssen. Die Mitglieder einer Gewerkschaft zahlen meistens einen Mitgliedsbeitrag. Dafür bekommen sie zum Beispiel Beratung, wenn es Streit am Arbeitsplatz gibt.
 
Die ersten Gewerkschaften sind vor allem im 19. [[Jahrhundert]] entstanden. Damals arbeiteten viele Menschen in [[Fabrik]]en. Sie wurden oft schlecht bezahlt. Außerdem mussten sie sehr lange und hart arbeiten. Viele Arbeiter wollten das nicht mehr hinnehmen. Sie schlossen sich zusammen, um gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen.
 
== Wie setzen sich Gewerkschaften für Arbeitnehmer ein? ==
Gewerkschaften sprechen mit den Arbeitgebern darüber, welche Bedingungen fair sind. Es geht dann zum Beispiel um mehr Lohn, mehr Urlaub oder weniger Arbeitszeit. Wenn sich beide Seiten einigen, gilt das oft für viele Beschäftigte, zum Beispiel in einem bestimmten Bereich der [[Industrie]], bei Verkehrsunternehmen oder in einer großen Firma.
 
Wenn solche Gespräche scheitern und nicht zu einer Einigung führen, kann es zu einem [[Streik]] kommen. Bei einem Streik arbeiten viele Arbeitnehmer eine Zeit lang nicht weiter. Dann kann zum Beispiel eine Fabrik nichts mehr produzieren oder [[Bus]]se und [[Eisenbahn|Bahnen]] fahren nicht. So entsteht Druck auf die Arbeitgeber, weiter zu verhandeln.
 
Viele Gewerkschaften beraten Arbeitnehmer dazu, welche [[Recht]]e ihnen zustehen. Manche Gewerkschaften bringen sich außerdem in der [[Politik]] ein und setzen sich dort für [[Gesetz]]e ein, die Arbeitnehmer schützen sollen. Das kann zum Beispiel für einen gesetzlichen Mindestlohn sein. In [[Deutschland]] stehen die Gewerkschaften [[Partei]]en wie der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] oder [[Die Linke|Der Linken]] nahe. Auch in anderen Ländern verbinden sie sich oft mit Parteien der [[Sozialdemokratie]] oder des [[Sozialismus]].
 
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[[Kategorie:Politik und Gesellschaft]]
[[Kategorie:Berufe und Wirtschaft]]

Aktuelle Version vom 25. Februar 2026, 12:59 Uhr

Der Mann in lila gehört zu einer Gewerkschaft in Großbritannien. Er organisiert gerade einen Streik gegen Lohnkürzungen.

Eine Gewerkschaft ist eine Organisation, die sich für Arbeitnehmer einsetzt. Arbeitnehmer sind Menschen, die für eine Firma arbeiten oder auch für einen Verein, eine Stadt oder eine Kirche. Für diese Arbeit bekommen sie Geld, den Lohn. Die Firma oder Organisation, die den Lohn bezahlt, nennt man Arbeitgeber.

In einer Gewerkschaft schließen sich viele Arbeitnehmer zusammen. Gemeinsam können sie besser dafür sorgen, dass sie fair bezahlt werden oder dass sie nicht zu lange arbeiten müssen. Die Mitglieder einer Gewerkschaft zahlen meistens einen Mitgliedsbeitrag. Dafür bekommen sie zum Beispiel Beratung, wenn es Streit am Arbeitsplatz gibt.

Die ersten Gewerkschaften sind vor allem im 19. Jahrhundert entstanden. Damals arbeiteten viele Menschen in Fabriken. Sie wurden oft schlecht bezahlt. Außerdem mussten sie sehr lange und hart arbeiten. Viele Arbeiter wollten das nicht mehr hinnehmen. Sie schlossen sich zusammen, um gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen.

Wie setzen sich Gewerkschaften für Arbeitnehmer ein?

Gewerkschaften sprechen mit den Arbeitgebern darüber, welche Bedingungen fair sind. Es geht dann zum Beispiel um mehr Lohn, mehr Urlaub oder weniger Arbeitszeit. Wenn sich beide Seiten einigen, gilt das oft für viele Beschäftigte, zum Beispiel in einem bestimmten Bereich der Industrie, bei Verkehrsunternehmen oder in einer großen Firma.

Wenn solche Gespräche scheitern und nicht zu einer Einigung führen, kann es zu einem Streik kommen. Bei einem Streik arbeiten viele Arbeitnehmer eine Zeit lang nicht weiter. Dann kann zum Beispiel eine Fabrik nichts mehr produzieren oder Busse und Bahnen fahren nicht. So entsteht Druck auf die Arbeitgeber, weiter zu verhandeln.

Viele Gewerkschaften beraten Arbeitnehmer dazu, welche Rechte ihnen zustehen. Manche Gewerkschaften bringen sich außerdem in der Politik ein und setzen sich dort für Gesetze ein, die Arbeitnehmer schützen sollen. Das kann zum Beispiel für einen gesetzlichen Mindestlohn sein. In Deutschland stehen die Gewerkschaften Parteien wie der SPD oder Der Linken nahe. Auch in anderen Ländern verbinden sie sich oft mit Parteien der Sozialdemokratie oder des Sozialismus.




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