Große Seen
Die Großen Seen sind fünf zusammenhängende Seen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada. Sie sind wichtig für die Wasserversorgung der beiden Länder. Gemeinsam haben sie über 15 Prozent des Süßwassers der Erde. Das würde ausreichen, um die USA etwa 3 Meter tief unter Wasser zu setzen.
Die Großen Seen entstanden in der Eiszeit. Alle Seen zusammen sind so groß wie Deutschland. An einigen Stellen bemerkt man sogar Gezeiten. Im Winter sind die Seen zum größten Teil zugefroren.
Die Großen Seen sind untereinander durch Flüsse und Kanäle verbunden. Über den St.-Lorenz-Strom gibt es sogar eine Verbindung zum Meer. Hochseeschiffe können so 4000 Kilometer in den Kontinent hineinfahren. Diese Transportwege förderten die Industrie an den Seen. Die Umgebung der Seen ist dicht besiedelt. Es leben dort etwa 80 Millionen Menschen. An den Ufern liegen Städte wie Chicago, Milwaukee, Detroit, Cleveland, Buffalo und Toronto.
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Der Obere See ist der größte der Großen Seen.
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Der Huronsee ist benannt nach Indianerstamm der Huronen.
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Der Michigansee liegt ganz in den USA.
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Aus dem Eriesee stürzt das Wasser in die Niagarafälle.
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Vom Ontariosee fließt das Wasser aller Seen in den Sankt-Lorenz-Strom.
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Frachtschiff im Winter
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Niagara-Fälle
